31.07.2004 - Sibel open air in Hamburg-Altona

Es gab diesmal einige Neuerungen: Es war das erste "Auswärtsspiel", ich war nicht allein, und wir waren nicht sehr zeitig dran, sondern auf den letzten Drücker - jedenfalls was den Kassenöffnungstermin im Zeise open air Kino anging: 19.00 Uhr. 15.50 Uhr ging es bei mir zuhause los (ich spare mir mal die Begründung, woran das lag), normaler Weise locker zu schaffen, aber nicht, wenn man sich die Staumeldungen anhörte, die es schon den ganzen Tag gab: Stau von Pankow bis Suckow. Das ist so lang, dass man es kaum glaubt. Ich gebe zu, ich habe es v.a. Stephan und etwas Glück zu verdanken, dass daraus kein großes Problem wurde: Glück, dass bei Stauende auf dem Berliner Ring die Abfahrt Oberkrämer schon in Sicht war; Stephan, weil er mich überzeugte, die Autobahn zu verlassen und mich auch an der richtigen Stelle hinter Neuruppin auf die Autobahn führte (und nicht etwa erst bei Suckow Stunden später). Als wir in Berlin losfuhren, berechnete das von Stephan mitgebrachte Navigationssystem eine Ankunftszeit von 19.00 Uhr, nun waren 20 Minuten aufzuholen, was aber kein Problem war. Auf die Minute waren wir 19.00 Uhr in Hamburg-Altona, und während das Navigationssystem auf der Autobahn oft nervte ("In einem Kilometer geradeaus weiterfahren." oder besser "Bitte halten Sie sich links." - sicher die Ursache, warum es auf Autobahnen so viele Linksfahrer gibt), war es in Hamburg wirklich hilfreich.

Es hab noch Karten (ein Segen, denn eine Reservierung war nicht möglich) und man konnte sich Sibel-Postkarten nehmen. "Krasses Foto", dachte ich, sie schaut da ja ziemlich böse aus.

Sibel Kekilli

Da erst um 20.00 Uhr Einlass war, gingen wir erstmal zu McDonald's am Bahnhof Altona. Als wir dann das Zeise Open Air Kino am Rathaus Altona betraten, konnten wir uns die besten Plätze aussuchen. Nun begann das Warten.

Zulma, Stephan, Jascha
Zulma, Stephan und Jascha ist die Freude ins Gesicht geschrieben.

Aber bereits kurz nach 21.00 Uhr bildete sich hinten am Getränkestand eine Menschentraube - Sibel ist da. Ich gehe gleich hin und kann dieses Foto von ihr machen:

Sibel Kekilli

Sie nahm dann im hinteren Bereich ihren Platz ein, und was das Fotografieren angeht, übergab ich meine Kamerabatterien an Jascha, der mit meinen Batterien und seiner Kamera für die weiteren Fotos sorgte. Vielen Dank dafür, so gut hätte ich das mit meinem kleinen Apparat nie geschafft.

Sibel Kekilli

Es dauerte eine ganze Weile, bis es richtig dunkel war und der Vorfilm "Elements" mit vielen Eindrücken aus der Unterwasserwelt starten konnte. Sibel wurde danach auf die Bühne gebeten.

Sibel Kekilli

Die Geschäftsführerin der Zeise Kinos führte mit ihr ein Interview, in dem sie eine Verbindung von Sibels Essay in der "Zeit", wo es auch um das Wasser ging, mit dem eben gesehenen Film herstellen wollte. Bloß passte es nicht. Es ging schon mit der ersten Frage los: "Du fühlst dich im Wasser richtig wohl?" - "Äh ... nein? Ich habe Angst vor dem Wasser."

Sibel Kekilli

Und so musste Sibel eine eigenartige Frage nach der anderen beantworten, was zuerst noch ganz lustig war,...

Sibel Kekilli

Sibel Kekilli

Sibel Kekilli

... aber zwischendurch sicher auch etwas nervte.

Sibel Kekilli

Sibel rettete dann die Situation, indem sie sich entschuldigte, sie würde heute neben sich stehen. Fand ich aber gar nicht.

Sibel Kekilli

Sibel Kekilli

Sibel Kekilli

Sibel Kekilli

So, "Gegen die Wand" konnte beginnen. Es war für mich aber die unangenehmste Vorführung des Filmes, denn auf Dauer saß man echt unbequem, und es wurde total kalt. Wir warteten danach noch auf Sibel, und vielen Dank an Michael, dass er von uns noch die folgenden zwei Fotos schoss:

Sibel mit den Berlinern in Hamburg

Sibel mit den Berlinern in Hamburg


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