Sibel Kekilli - Zitate
"Es
ist so leicht, das Leben schwer zu nehmen, doch es ist schwer, das
Leben auch mal leicht zu nehmen. Denn das Glück des Lebens besteht
nicht darin, wenig oder keine Schwierigkeiten zu haben, sondern sie
alle siegreich oder glorreich zu überwinden."
(Welt
08.12.2004)
"Ich
weiß,
dass ein Widerstand, dass ein Kampf für das
eigene
Leben sehr schwer sein kann. Denn die Familie kann Widerstand
wirkungsvoller
aushöhlen als das Meer einen Felsen."
(Focus
29.11.2004)
"Für
Gewalt gibt es keine
Rechtfertigung, auch nicht im Islam! John F. Kennedy hat einmal gesagt:
'Freiheit ist, seine Gedanken denken
und sein eigenes Leben leben zu
dürfen.' Ich finde, das Recht haben alle Menschen."
(Am
18.11.2004 bei der Bambi - Verleihung)
"Die
größten Menschen sind diejenigen, die anderen Hoffnung geben
können."
(Am
16.10.2004 bei der Gründungs - Gala der Förderstiftung "Terre
des femmes")
“Frauen
ähneln Glas. Sie sind von besonders feiner Beschaffenheit
und
dürfen nicht grob behandelt werden."
(Zitat
des Propheten Mohammed)
(Am
16.10.2004 bei der Gründungs - Gala der Förderstiftung "Terre
des femmes")
"Verlache
den kleinen Kern nicht, denn eines Tages wird er ein Palmbaum sein."
(Arabisches Sprichwort)
(Am 11.09.2004 bei der
Verleihung des "Undine Award" - dem internationalen
Nachwuchs-Förderpreis im deutschsprachigen Filmraum)
"Das Schicksal
hat mir eine Zitrone gegeben, und ich habe Zitronenlimonade daraus
gemacht."
(Dankesrede beim Deutschen
Filmpreis 18.06.2004)
"Nur
gewöhnliche Menschen haben großes
Vergnügen an den Fehlern anderer Menschen."
(Dankesrede
beim Deutschen Filmpreis 18.06.2004)
"Niemand
hat ein Recht an meinem Leben. Nicht in Zukunft und schon gar nicht an
der Vergangenheit, als ich noch nicht in der Öffentlichkeit stand.
So, wie ich innerlich bin, bin ich auch nach außen. Dabei will
ich nicht auf Krampf perfekt sein - wer ist das schon ? Wie heißt
es außerdem so schön: Im hohen Alter bereut man die
Sünden, die man nicht begangen hat."
(Interview Deutscher Filmpreis 2004)
"Vergangenheit
heißt auch, mit
dieser abzuschließen."
(Interview Deutscher Filmpreis
2004)
"Ich
möchte nicht das
bereuen, was ich nicht ändern kann. Ich möchte kein Mitleid.
Mitleid
ist das Schlimmste, das man kriegen kann."
(Süddeutsche Zeitung 18.06.2004 Frage 66)
"Unschuld
ist in einem Menschen, solange er Hoffnung hat. Meine Hoffnung ist es,
unabhängig zu bleiben."
(Süddeutsche Zeitung 18.06.2004
Frage 88)
"Bruce
Lee hat mal gesagt: »Sei wie Wasser.« Was für ein
wunderschöner Satz. Wasser passt sich jeder Form an. Mal ist es
weich
wie Watte, als ob Wind zart über die Haut streichelt, aber es kann
auch
hart wie Beton sein, wenn man aus großer Höhe darauf
aufschlägt."
(Die Zeit
17.06.2004)
"Es
gab mal eine Zeit, in der ich versucht habe, es allen recht zu
machen. Aber dann stellte ich fest: Je mehr ich mich nach anderen
richtete, desto stärker wurde ihre Ablehnung. Heute weiß
ich, dass es
reine Kraftverschwendung war."
(Die Zeit
17.06.2004)
"Ich freue mich
riesig und werde weitermachen. Getreu meinem
Lieblingsmotto: Fange nie an aufzuhören, höre nie auf
anzufangen."
(nach dem
New Faces Award 17.06.2004)
"Zum
Schluss denke ich,
dass sie (Sibel in "Gegen die Wand")
nicht Freiheit, sondern
Liebe gesucht hat. Das wird ihr klar. Liebe kann auch Freiheit
bedeuten,
gleichzeitig."
(bei "Beckmann"
08.03.2004)
"Die türkischen
Familien, die
ich gekannt habe
und die
ich "kenne", die waren wirklich so, dass sie unsichtbare Ketten hatten,
unsichtbare Handschellen hatten. Natürlich gibt es bestimmt auch
andere
türkische Familien, wo es nicht so ist (...) aber ich habe immer
nur Familien
gekannt, wo die Mädchen zum Beispiel nicht alles durften. Und das
habe
ich als Freiheitsberaubung gesehen. Ich habe dann wiederum gesehen:
Aber die Brüder durften alles."
(bei
"Beckmann"
08.03.2004)
"Ich
finde es
einfach witzig, wie viele Leute aus ihren Löchern herauskommen und
meinen, sie kennen mich, weil sie mich vielleicht 2-mal gesehen haben
oder so. Und sie wüssten ja sowieso, dass ich immer mal ein Star
sein
wollte. Da reden sogar Leute, die wissen müssten, in dem Moment
müsste
man schweigen. Und ich weiß nicht, das hat mich stärker
gemacht."
(bei
"Beckmann"
08.03.2004)